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Plastikfrei-leben-jetzt.de

Eigentlich sollte das Leben auf der Erde in reiner und unberührte Natur stattfinden.

Nur es gibt keine reine unberührte Natur mehr.

Früher war die Erde einmal ohne Plastik.

Dann machte ein Mann eine interessante Entdeckung, die die Welt verändern sollte.

 

Leo Hendrik Baekeland (* 14. November 1863 in Gent; † 23. Februar 1944 in Beacon, New York) war ein belgisch-amerikanischer Chemiker und Erfinder.

Baekeland entwickelte in den Jahren 1905 bis 1907 den ersten Massenkunststoff Bakelit.

Nach der Stein-, Bronze-, Eisen- haben wir jetzt die Plastikzeit.

 

Willkommen im Plastikzeitalter

Gerade Kleinkinder und Babys sind die erste Zielgruppe, wenn es darum geht Plastik profitabel an den Menschen zu bringen.

Kleinkinder und Babys verstehen nichts von Plastik, dessen Zusammensetzung und Nachhaltigkeit, aber ihnen gefallen die vielen Farben und Formen. Es lenkt sie ab und beschäftigt sie. Und Mama und Papa sind auch ganz zufrieden.

60 Millionen Tonnen Plastik alleine in Europa und das ist nur 25 % der Welt.

Plastik ist leicht, Plastikflaschen brechen nicht, durch das geringe Gewicht, wird weniger Energie für den Transport benötigt. Plastik hat sehr viele wirtschaftliche Vorteile, vor allem für Unternehmer und Zulieferer.

Plastik hat sich bereits stark in unsere Unternehmenskultur herein geschlichen und ist weder für Unternehmer, noch den gesamten wirtschaftlichen Kreislauf einfach so heraus zu denken.

 

Doch irgendwo muss es beginnen. Irgendwo muss es einen Anfang geben, um mit diesem Plastikwahn in einen richtigen und nachhaltigen Umgang zu kommen.

Es ist schwer Unternehmer dafür anzukreiden. Denn Unternehmer kreieren nicht die Interessen der Massen. Unternehmer springen nur in die Nischen, die schon funktionieren und wo die Massen kaufen.

Hätte Plastik und ihre ganze weiterführende Herstellungspalette nicht so eine hohe Nachfrage unter der Bevölkerung und einen so hohen Verbraucher-, Transport-, und wirtschaftlichen Nutzen, wäre niemals irgendein Unternehmer auf den Plastikzug gesprungen.

Doch Plastik wird benutzt, Plastik wird gebraucht, Plastik wird geliebt und angebetet. Ob in Form eines Fernsehers, Computers, Handy, Kinderspielzeug, Plastikflaschen, Autoausstattung, Werkzeuggriffe, Transporthüllen, Plastiktüten und auf so wahnsinnig vielen weiteren erdenklich unterschiedlichen Arten.

 

Die ersten Schritte

Der Anfang besteht darin das Thema bekannt zu machen und die Menschen erst einmal dafür zu sensibilisieren. Der Film Plastic Planet ist der Vorreiter dieser Welle und ich bin mir sicher in der Zukunft wird man sagen dieser Film hat die Welt verändert.

Doch es geht viel mehr als um eine Anerkennung für einen Film, es geht darum, dass wir selbst Teil eines Prozesses werden. Wir die heutigen Menschen, die sich bewusst darüber werden, dass wir unsere Ozeane mit Gift füllen und alle Arten und Lebewesen vergiften und uns direkt dazu, müssen dafür sorgen, dass dieser Wahn zu einem Erliegen kommt.

Der erste Schritt ist deine unmittelbaren Bezugskreise zu sensibilisieren und auf das Thema aufmerksam zu machen. Dieses Thema muss omnipräsent in unser Massenbewusstsein sinken. Das geht nur durch teilen und verbreiten. Darum bitte ich auch diese Seite so oft wie möglich zu teilen und zu verbreiten.

Der zweite Schritt ist es, ein neues Leben vorzuleben. Wir Menschen lernen am besten durch Nachahmung. Wenn du damit anfängst, werden deine Familie und Freunde dafür sensibilisiert. Deine Kinder werden sich damit auseinander setzen und ihre Freunde werden mitmachen.

Versuche das Plastik zu stark wie möglich zu vermeiden. Aber werde nicht zu einem wahnhaften Prediger, lebe es in einem gesunden und bewussten Maß vor, um auch anderen zu zeigen, dass es auch ohne Plastik geht.

 

Die Kunststoffindustrie macht mehr als 800 Milliarden Umsatz pro Jahr. Alleine in Europa verdienen mehr als 1 Mio. Menschen ihren Lebensunterhalt mit Plastik.

 

Doch warum ist das eigentlich so schlimm?

Der Entstehungsprozess

4% von Erdrohöls wird für die Herstellung von Plastik herangezogen. Die Moleküle des Rohöls werden mit anderen geheimen Molekülen zusammengesetzt. Hier kommt es zu chemischen Reaktionen und die Moleküle ordnen sich zu Polymerketten. Durch weitere Prozesse werden diese Polymerketten zu den sogenannten Plastikpellets verarbeitet.

Es gibt viele tausende verschiedene Arten von Pellets, je nach Anforderung. Diese Pellets werden von der Kunststoffverarbeitenden Industrie mit weiteren geheimen Zutaten zusammengesetzt und daraus entstehen unsere Plastikprodukte.

 

Die Weiterverarbeitung

Diese Plastikpellets, manchmal auch in reiner Pulverform, werden als bereits hinter verschlossenen Türen produziert und gewähren keinen Einblick in den genauen Entstehungsprozess.

Weitere Unternehmen wie Getränkehersteller zum Beispiel, bekommen diese Plastikpellets geliefert ohne zu wissen, aus was genau sie bestehen und verwenden sie wiederum in eigenen Produktionsverfahren, um letztlich das Produkt, die Plastikflasche herzustellen. Und das Getränk unserer Wahl, findet ein neues Zuhause, bis es schließlich mit den Giftigen Beimischungen, in unserem Körper landet.

 

Die Zersetzung

Im Vergleich zu allen natürlichen Ressourcen und Stoffen der Erde, bleibt Plastik in seiner vollen Zusammensetzung 200 – 1000 Jahre, bis es sich selbstständig aufgelöst hat.

In diesem Zeitraum sind  weitere Milliarden von Milliarden Plastiktonnen produziert worden.

Aber das ist noch nicht alles, in diesem unüberschaubar langem Zersetzungsprozess, werden einzelne chemische Teile frei und gleiten in die Umgebung. Die chemischen Substanzen und Gifte, fließen dann in das Grundwasser, in die Meere, durch Land und die Luft.

Aber nicht nur das, alleinige Kratzer in einem Plastikbehälter, führen dazu das bereits kleine Mikroteilchen vom Plastik, von der Trinkflasche beispielsweise in das eingefüllte Wasser abfallen und herumschwimmen, bis sie in deinen Körper eingeflutet werden.

Wir ertränken uns und alle unsere Nachkommen selbst in Gift. Von Jetzt bis Immer. Wenn wir den Wahn nicht aufhalten.

 

 

Plastik…

  • kommt in dein Körper
  • hat Auswirkungen auf deine Hormone
  • senkt dein Testosteronspiegel
  • verursacht Unfruchtbarkeit
  • verursacht Asthma
  • verursacht Krebs
  • schadet Schwangeren mit ihrem Ungeborenem
  • falls das Ungeborene ein Mädchen ist, sind auch ihre Nachkommen betroffen
  • verursacht geistige Schwierigkeiten
  • hat jeder Mensch auf der Welt in seinem Körper, egal wo er lebt
  • tötet

 

Weil es uns persönlich und jedes Lebewesen auf dieser Welt trifft, müssen wir als Konsumenten handeln. Wir müssen demonstrieren, dass wir nicht länger die ahnungslosen Kunden sind, die alles kaufen was in den Regalen liegt. Wir müssen zeigen, dass wir Veränderung sehen wollen und Alternativen brauchen. Weniger Konsum, bedeutet weniger Nachfrage.

 

Gastbeiträge und persönliche Erfahrungen

„Plastik-Gesellschaft

Ich beschäftige mich mit dem Thema „Plastik“ seit ca. 3 Monaten und stelle seitdem täglich erschreckend fest, wie omnipräsent das Thema ist. Zuvor habe ich das Plastik in meinem Leben als gottgegebenes Verpackungsmaterial betrachtet. Ich habe mir nie über Plastik bzw. generell Müll Gedanken gemacht; es ist eben so!
Nachdem ich einige Sendungen, Blogs, YouTube Videos und Ähnliches gesehen/gelesen habe, begann ich mich umzuschauen. Und egal, wo ich hinschaute, war ich von Plastik umgeben. Angefangen von der morgendlichen Dusche – in Plastik verpacktes Shampoo, Duschgel, Deo – über Frühstück – in Plastik abgepacktes Käse, Wurst, Frischkäse – hin zu täglichen Gebrauchsgegenständen, wie Handy, Fernseher, Möbel usw. Unbestritten ist die bequeme Handhabbarkeit und gewisse Funktionalitäten von Kunststoff, die aus unserem Alltag nicht wegzudenken scheinen.
Nach einer ausführlichen Literaturrecherche habe ich angefangen die ansonsten in Plastik verpackten Produkte nach Möglichkeit verpackungsfrei zu kaufen.
Es ist in jeder Hinsicht eine Herausforderung, denn die Lebensmittelindustrie bietet ein eher überschaubares Kontingent an losen Produkten an. Ich hoffe sehr, dass bald auch in meiner Nähe ein ‚unverpackt-Laden‘ eröffnet.
Der Käufer hat eine ziemliche Macht und im Zeitalter des Internets lässt sich vieles bewegen. Seitdem ich mich mit diesem Thema beschäftige, merke ich täglich umso mehr, dass eine ernstzunehmende Bewegung entsteht.
Das Thema Reduzierung bzw. Vermeidung von Plastik führt unweigerlich zu weiteren Themen wie Minimalismus, vegane Ernährungsform und schafft im Allgemeinen ein größeres Bewusstsein des eigenen Konsums.
Wir haben der Natur so viel weggenommen  (s. China, Afrika…Umwelt- und Wirtschaftsflüchtlinge, die Liste ist lang), dass es schon lange an der Zeit ist, sich zumindest bewusst zu werden, welche Konsequenzen unser tägliches Konsum trägt. Und ich bin mir sicher,  dass wir alle, früher oder später, auf die eine oder andere Weise dies begreifen werden müssen.“

– Tatjana Fritz

 

Im Gespräch mit einer Plastik reduzierenden Familie

„Wir sind eine 5 köpfige Familie aus Bern….“

„Das Thema beschäftigt uns schon sehr lange. Wir sind auf das Thema Plastik in 3 Bereichen unseres Lebens gestossen. In erster Linie durch die Auseinandersetzung mit der Gesundheit unserer Kinder und dadurch auch durch die Verantwortung für die eigenen Gesundheit. Wir haben alle viel mit Allergien zu kämpfen, deren Ursprünge wir mit Hilfe von Ärzten erkunden wollen. Auch ist leider der Krebs in unserer Ursprungs-Familie ein grosses Thema, dass uns natürlich deshalb bewegt Risikofaktoren soweit wie möglich zu reduzieren. Dazu gehört für uns auch ein minimaler und nur nötigster Gebrauch von PVC im Haushalt und in Kinderspielzeugen.

Ein zweiter Denkanstoss waren für uns die vielen Plastikmüllberge in der Natur, die wir immer wieder auf unseren Reisen schockiert bestaunen. Sei es an den Stränden unserer Meere, im Meer selbst, an Flussufern oder an den Strassenrändern. Überall dort, wo nicht regelmässig gesäubert wird, erkennt man die Belastung für die Natur, Tier und Mensch. Wir denken, auch hier haben wir eine Verantwortung gegenüber unseres Lebensraums, den wir mit anderen Lebewesen teilen. Wir wollen als Vorbild voran gehen und unseren Kindern einen gesunden Umgang mit Ressourcen lehren….“

„Wir haben zuerst einmal alle Bereiche in unserem Haushalt durchleuchtet. Die Küche, das Wohnzimmer, das Kinderzimmer, die Kleiderschränke, die Bäder, die Kammer und den Keller. Alles was aus Plastik und Synthetik war wurde auf einen Haufen gelegt. Das Ergebnis war schockierend und hat uns das erste mal bildlich aufgezeigt wie und in welchen Massen wir von Plastik-Gegenständen umgeben sind….“

Hier geht es zu dem gesamten Interview.